Gerald Wood

in Frismakers Festival 2013, Speaker
Track: 
Personal
authentic.consult

Gerald Wood ist professioneller Quereinsteiger-Experte! Seit der Amerikaner nach der Wende als Pressesprecher in den brandenburgischen Landtag einstieg, gleicht seine Karriere einer Achterbahn mit ganz vielen Loopings. Nach dem öffentlichen Dienst ging es mitten im Potsdamer Braunkohle/Erdgas-HKW-Neubau-Streit in die Stadtwerke, wo er als Marketingchef die Kommunikation für die umweltfreundlichere Variante verantwortete. Kurz darauf schaffte Gerald die Grundlage für die Gründung einer stadteigenen Telekom-Firma, in dem er das in Deutschland erste, privat-errichtete Glasfaser-Wissenschaftsnetz mit 18 angeschlossenen Instituten sowie der Uni Potsdam aufbaute. Daraufhin wurde Gerald von der Dotcom-Euphorie-Welle mitgerissen und fand sich nach einigen internationalen Ausflügen bei Nortel Networks in einer eigenen Dotcom-Pleite wieder (auch ein Erfahrungswert). Schließlich wurde er Berater. In den letzten 12 Jahren zunächst als Geschäftsführer von Gallup Deutschland, dann als Top-Manager in der Metro Group, zuständig als interner Berater für Kundenorientierung und Nachhaltigkeit. Heute bündelt er seine gesammelte Erfahrung und leitet die Unternehmensberatung authentic.consult. Ach ja, er blieb die ganze Zeit über Mensch!

300-Sekunden-Präsentation: Human Being. Being Human.

Beim Frismakers Festival 2013 möchte Gerald Wood in 300 Sekunden den Ansatz des "Positive Leadership" erläutern. Hierbei geht es vor allem darum, den individuellen Menschen wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Vor allem in der Geschäftswelt, aber eigentlich überall anderswo auch, sollten MitarbeiterInnen oder MitgestalterInnen nicht nur als bloßes Werkzeug zur Erledigung von Ausgaben angesehen werden, sondern ganz individuell, ihren Stärken und Talenten entsprechend. Darüber hinaus plädiert Gerald für den Umgang mit MitarbeiterInnen auf Augenhöhe, mit offener und ehrlicher Kommunikation, gegenseitigem Respekt, sowie mit Wertschätzung und Wertorientierung. Das gleiche gilt für den Umgang mit Kunden: nicht mit Technologie (wer liebt denn schon computergesteuerte Call-Center?), sondern zwischenmenschlich. Gerald will die Welt nicht erklären, dafür aber aufzeigen, dass "Positive Leadership" in allen Belangen mehr hervorbringen kann als klassische Hamsterrad-führt-zum-Burn-Out-Syndrom-Methoden.

→ PDF der 300-Sekunden-Präsentation von Gerald Wood